das Jahr 2026 steht im Bistum Würzburg ganz im Zeichen des 104. Deutschen Katholikentags. Als Gastgeber haben wir für diese Großveranstaltung bewusst ein biblisches Leitwort gewählt: "Hab Mut, steh auf!" (Mk 10,49) Es ist ein Hoffnungswort, das dazu auffordert, das eigene Leben positiv zu gestalten. Das Besondere an diesem Wort: Es stammt nicht etwa von Jesus Christus selbst, vielmehr ermuntern damit seine Jünger einen blinden Bettler, aufzustehen, um Christus zu begegnen.
Als katholische Kirche in der Nachfolge der Jünger ist genau das unsere Aufgabe: Wir wollen dazu ermutigen, Christus zu begegnen. Wir tun das in der Feier der Gottesdienste in den vielen Gemeinden unseres Bistums, in denen der Zuspruch der Hoffnung auf innere Heilung an die Gläubigen ergeht.
Aber wir ermutigen zur Christusbegegnung auch durch unser weitgespanntes sozial-caritatives Engagement: von der Kita, über Schulen, Jugendarbeit, die Unterstützung von Familien, Hilfe und Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen bis hin zur Pflege alter Menschen und der Begleitung Sterbender.
Denn auch in Unterfranken gibt es Viele, die auf Zuwendung und ein Wort der Ermutigung hoffen angesichts der Erfahrung von Armut, Alter und Krankheit, Krieg und Gewalt oder Heimatlosigkeit. Mit unseren kirchlichen Diensten und Einrichtungen wollen wir erreichbar sein für Menschen auf der Suche nach Hoffnung.
Diese Präsenz für die Menschen in Unterfranken wäre nicht möglich ohne Ihren solidarischen Beitrag der Kirchensteuer. Sie ermutigen damit auch mich, nicht nachzulassen im Einsatz für die christliche Hoffnungsbotschaft. Dafür danke ich Ihnen von Herzen!
Möge Gott Sie mit Zuversicht segnen!
Ihr
Bischof Dr. Franz Jung


